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Donnerstag, 8. April 2010

Wildnis Himmelerde


Himmelerde, Collage, ATILA 2010, aus der Reihe Muttental-Ort der Magie

»Die Städte aber wollen nur das Ihre / und reißen alles mit in ihren Lauf. / Wie hohles Holz zerbrechen sie die Tiere / und brauchen viele Völker brennend auf. / Und ihre Menschen dienen in Kulturen/und fallen tief aus Gleichgewicht und Maß, / und nennen Fortschritt ihre Schneckenspuren / und fahren rascher, wo sie langsam fuhren, / und fühlen sich und funkeln wie die Huren / und lärmen lauter mit Metall und Glas.» Rainer Maria Rilke

Sonntag, 4. April 2010

Die Kraft der Schildkröte



ATILA 2010, Foto, Muttental-Ort der Magie

Die Schildkröte trägt die Erde und die Bäume verbinden den Himmel mit der Erde.
Sie schiebt ihren Kopf hervor in den frischen Wind.
Sie ist die Hüterin des Eingangs zur Welt der Naturgeister und das Sinnbild für Mutter Erde.

Freitag, 2. April 2010

Meister Eckhart-Das Licht der Wahrheit


Foto, ATILA 2010

Meister Eckhart, der große rheinländische Mystiker schrieb im 13. Jahrhundert:

Der Mensch in der Seele, der engelhaftes Sein transzendiert und durch den Intellekt geführt wird, dringt zum Ursprung hervor, dem die Seele entsprungen ist. Dort aber muß der Intellekt draußen bleiben, zusammen mit allen nennbaren Dingen. Dort verschmilzt die Seele zu einem Zustand reiner Einheit. Dies bezeichnen wir als den Menschen in der Seele und du solltest es folgendermaßen verstehen: der Mensch ist die Seele, ist der, der all dies erreicht hat, und nun benötigt er keine weitere Hilfe. Wie er bisher am Wirken war, wirkt Gott nun in ihm. Gott erkennt ihn, sowie er Gott erkannte, Gott liebt ihn, sowie er Gott liebte. So vollbringt Gott alle Arbeit und der Mensch in der Seele ist nackt und aller Dinge entledigt. Du solltest wissen, wie ein Mensch ist, der diesen Zustand erreicht hat: Wir können zu Recht sagen, dass er Gott und Mensch ist. Bemerke, wie er durch Anmut all das erworben hat, was Christus von Natur her hatte. Und sein Körper ist so über die Maßen erfüllt mit der edlen Essenz der Seele, welche wiederum von Gott und dem göttlichen Licht genährt wird, daß wir zu Recht ausrufen können: Dies ist ein göttlicher Mensch! Aber leider, meine Kinder, solltet ihr diese Menschen bedauern, denn sie sind Fremde, die keiner kennt. Alle, die je hoffen, zu Gott zu kommen, können leicht mit diesem Volk verwechselt werden, denn es ist schwer für Fremde, diese wahrzunehmen: Keiner kann sie begreifen, es sei denn ,es scheint das gleiche Licht in ihm. Und das ist das Licht der Wahrheit.

Mittwoch, 31. März 2010

Unity of Rolling Thunder

Acryl auf Leinwand, ATILA 2010


It's more useful to think of every other person as another you – to think of every individual
as a representative of the universe. – Rolling Thunder

Dienstag, 30. März 2010

Kunst leben

Acryl auf Leinwand, ATILA 2010

Kann man von Kunst leben?

Man kann es versuchen und bis dahin immer authentisch und mutig sein und im Vertrauen bleiben. Das Versagen feiern, schmerzhaft, schön, sakral.
Das Atelier zum Tempel machen und sich selber zum Priester.
Nur das machen, was einen selbst inspiriert, das lieben was man tut und Gott und den großen Geist oder an wen immer man glaubt, um Hilfe bitten.
Sich dafür bedanken, dass man bereits erfolgreich ist!
Innerlich jeden erfolgreichen Menschen segnen, den man sieht.Neid in Freude über den Erfolg von ANderen wandeln.

Man muss Spaß haben! Wer keinen Spaß hat verhindert seine Kreativität.

Man möge zum Schöpfer seines Lebens werden und die Macht annehmen. Die Macht der Kreativität und der göttlichen Kraft in jedem Selbst.

Künstler können geistig klar, glücklich und wohlhabend sein. Verabschieden Sie sich von alten Vorstellungen wie Künstler sein sollen.

Ich bin die ich bin, ich bin Künstlerin.

Ein Spiel, sonst nichts.

Und wenn man davon leben kann, macht man einfach so weiter wie bisher.

SO sei es,
ein kichernder Gruß von
ATILA der Kunstkönigin
Ihres Zeichens Nichts und Niemand
und Dein Spiegel.

Dienstag, 23. März 2010

Britta Franke Kunst seit 1984

bringing back, Öl auf Nessel, 70x50, 1994


Hier mal der Link zu meinen älteren Werken und der Künstlerbiographie:

http://www.britta-endemann.de/

Dienstag, 16. März 2010

ATILA- spirituelle, schamanische Kunst

Acryl auf Leinwand, ATILA 2010

Spirituelle Kunst-das ist ein Feuerherz!

Da ich gefragt wurde was denn schamanische, spirituelle Kunst eigentlich ist, hier ein Versuch der Erklärung.

Mit meiner Kunst versuche ich die inneren Bilder und Erkenntnisse, die ich durch meinen Zugang zur spirituellen Welt erhalte, in die Darstellung zu bringen. Dabei ist für mich vor Allem die energetische Wirkung, die heilende Ausstrahlung entscheident.

Die Bilder und die Objekte sollen das Feuer der Wahrheit ausstrahlen, Wärme spürbar machen und ansteckend sein.
Die spirituelle und emotionale Intensität meiner Visionen soll zum Vorschein kommen.

Ich habe mich ausschließlich dem Sakralen in der Natur und der Kunst verschrieben.
Dem finden von unerwarteter Harmonie und der Kunst der heilenden Energien.
Person und Kunst sind mir eine Einheit.

Den Menschen als Schöpfer seiner Realität unterstützen und das Setzen von heilenden Impulsen sind mein Anliegen.

Es besteht auch die Möglichkeit an Orten der Wildnis in Städten Kontakt mit den Naturgeistern aufzunehmen und dazu passende Installationen und Kunstwerke zu erschaffen.


Mein Künstlername Atila ist ein schamanischer Name und gleichzeitig auch eine Kunstfigur, ein Gesamtkunstwerk und damit eine Illusion. Atila ist eine Kunstkönigin, ist Dein Spiegel und nichts und niemand.

Möge es dem Wohle aller Wesen dienen!